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Von meiner Bucket- List

So gut wie jeder hat irgendwie so etwas wie eine Bucket List. Nicht unbedingt etwas konkretes, hat es vielleicht nicht aufgeschrieben oder nennt es vielleicht gar nicht " Bucket List ". Aber jeder hat doch irgendwelche Ziele und Wünsche, die er oder sie gerne im Leben mal erleben möchte. Auch ich habe viele, viele Träume von Dingen, die ich irrsinnig gerne mal erleben will. Ich weiß, dass ich sicherlich nicht alles erleben werde, aber wenn ich nur hinter ein oder zwei Punkten einen Haken machen kann, dann freut mich das schon sehr! Und ich kann mit stolz sagen, dass manche dieser Punkte schon abgehakt sind! Hier also meine Bucket List: (Die Reihenfolge ist zufällig) 1. Mit Delfinen schwimmen 2. Nach Hawaii reisen 3. Eine Heißluftballonfahrt machen 4. Disneyland/-world besuchen 5. Freiwilligenarbeit im Ausland machen 6. Einen Preis gewinnen          check! 7. Sydney besuchen 8. Auf's Empire State Building 9. Ein bezahltes Fotoshooting machen ...

Von einem Post, bei dem mir die Worte für eine Überschrift fehlen

Ja, mir fehlen die Worte. Mal wieder. Es ist halb 3 in der Nacht und ich bin gerade nach Hause gekommen. Ich war auf einem Geburtstag. Es gab viele Gespräche, es wurde getanzt, gesungen und wir hatten eine schöne Zeit. Bis eine Frau neben mir sagte: "Ich habe gerade auf dem Handy gesehen, dass wieder ein Anschlag in London verübt wurde." " Wieder " Ihre Worte hallen in meinem Kopf, während die Party weiter geht. Der Song läuft. Es wird gelacht. Leute kommen und überreichen Geschenke. Die Party geht weiter. Unser Leben geht weiter. Ja, unser Leben geht weiter. Aber es gab wieder einen Anschlag. Es scheint zu einem wöchentlichen Ereignis geworden zu sein, welches uns müde macht. Wir sind nur noch einen kurzen Moment sprachlos, sehen im Fernsehen die Berichte von Augenzeugen, aber wir machen weiter. Vereinzelt ein "'#PrayforLondon". Man muss sich meine Gedanken so vorstellen: In einer kleinen Ecke irgendwo in meinem Köpfchen sitzt das Gefühl...

Von dem Endgültigen

Heute habe ich das erste Mal das Gefühl erleben müssen, dass Dinge ihr Ende nehmen. Sie sind endgültig. Genau wie wir. Ich hatte heute meinen letzten Schultag. Und das mag vielleicht kitschig und vielleicht auch ein bisschen klischeehaft klingen, aber ich muss ehrlich sagen, dass mich dieses Gefühl umgehauen hat. Eine feste Konstante in meinem Leben, zumindest der vergangenen 12 Jahre, ist morgen nicht mehr da. Ich war mir fünf Tage die Woche sicher, dass ich aufstehen muss, zur Schule gehen muss und Nachmittags wieder da bin. 12 Jahre wusste ich, dass die Schule da ist. Da sind meine Freunde, die mir helfen und denen ich helfe. Da ist auch viel Kram den ich sicherlich nicht vermissen werde, aber auch vieles, nach dem ich mich sehnen werde. Mein Deutschlehrer ist ein Fan des Begriffes "Reifeprüfung", anstelle von "Abitur". Und heute habe ich ihn verstanden. Ich, und meine Mitschüler, erlebe gerade diese Reifeprüfung. Denn jetzt sind wir auf uns gestellt. Wir ...

Von Kindheitsträumen und dem Traum ein Kind zu sein

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Nach diesem furchtbar langem und tiefgründigen Titel, hier meine Gedanken, die mir heute beim Staubsaugen durch den Kopf schossen. Als ich klein war, wollte ich nicht mehr "süß" sein. "Ich bin nicht süß, ich bin cool.", sagte ich zu meinen Verwandten. Früher wollte man cool sein. So wie die, aus den höheren Jahrgängen, so wie die Freunde der großen Schwester. Man hat sich dem dann automatisch angepasst, so gut es ging. Ich durfte sogar manchmal mit den Freunden von meiner Schwester spielen; WOW, war das ein gutes Gefühl, auch Eine von "denen" zu sein. (Davon abgesehen, dass ich wahrscheinlich ziemlich lästig war und meine Schwester es mir nur erlaubt hat, damit ich nicht rumheule und petze.) Aber es war eigentlich ne verdammt coole Zeit, wenn ich an das "Buden-bauen", "Schnitzeljagd-spielen" und "Mein-Barbie-Haus-ist-geiler-als-deins-Problem" denke. Heute sitze ich acht, mehr oder weniger (aber eher mehr), sinnlose Stund...

Von unendlich Vielem und Tee

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Es ist jetzt Ende November. Das bedeutet, die diesjährige Tea-Time hat schon laaange begonnen. Und das ist für mich persönlich das Beste am Herbst und am Winter. Eine große Kanne Tee mit verboten viel Zucker. Dann wird man selbst an den kältesten und den nassesten Tagen von Innen aufgewärmt. Es gibt doch nichts Schöneres als ein Tässchen Tee, eine flauschige Decke, eine gute Serie auf Netflix und ein paar brennende Kerzen. Noch schöner ist es, wenn es draußen stürmt, man selbst aber drinnen im Warmen ist. Das gehört für mich zum Herbst dazu. Genauso wie die Christmas-Hits-Playlist, die ich gehört habe, als ich meine Lichterketten aufgehangen habe, dazu die Krümel in meinem Pullover von dem gegessenen Spekulatius. Es ist so wichtig sich Zeit für sich zu nehmen, sei es ein langes warmes Bad, abrocken zum Lieblingssong, oder eben eine schöne Tasse Tee. An den kalten Tagen sollten wir uns besonders viel Zeit für uns nehmen. Zum Beispiel mit einem Gang über den Weihnachtsmarkt,...