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Von der Einsamkeit auf Reisen

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Den folgenden Blogpost habe ich relativ zu Beginn meiner Reise und ursprünglich auf Englisch geschrieben. Keine Ahnung, ich fand es klang besser und irgendwie schossen mir die Zeilen einfach so durch den Kopf. Also schrieb ich sie auf. Ich habe sie dann einem australischen Freund geschickt, weil er stets meint, dass ich so mutig sei, alleine zu reisen. Ich hatte nie vor gehabt den Text als Blogpost zu schreiben, er überredete mich jedoch dazu. Er meinte "Menschen wollen wissen, wie es wirklich ist." Und er hatte recht. Hier also der übersetzte Text. Hier, wie es wirklich ist. Wann immer ich jemanden auf meiner Reise kennen lerne, ob im Bus oder im Hostel, kommt die Frage auf, ob ich alleine reise. Oft schon nach wenigen Minuten. "Ja, das tue ich." Und ich bin stets ein bisschen stolz das zu sagen. Stolz, dass ich alles alleine organisiere. Ich bin jung, und doch reise ich alleine.  Nicht selten antwortet mein Gegenüber überrascht, beina...

Von der Rückkehr vor der Rückkehr

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Ich bin wieder zurück. Nein, noch nicht in Deutschland. Aber ich bin zurück in Sydney, was sich auch ein bisschen anfühlt, wie nach Hause kommen. Das bedeutet aber leider auch, dass meine Reise an Australiens Ostküste vorbei ist. Circa 60 Tage war ich unterwegs. Und ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich diese Zeit genossen habe. Ich habe die schönsten Sonnenaufgänge, Strände und Wälder gesehen. Habe tolle Menschen kennen lernen dürfen und habe so viele Häkchen auf meiner Bucket List gemacht, dass ich aufgehört habe sie zu zählen. Ich bin ganz alleine gereist und habe am Ende noch meine Eltern hier begrüßen dürfen. Dieses Erlebnis mit ihnen teilen zu können, war schließlich so lange mein Wunsch gewesen. Hier auf dem Blog kommen in den nächsten Tagen und Wochen einige Beiträge und Fotos von meiner Reise online. Es gibt viel nach zu holen, aber ihr könnt gespannt sein. Ich werde jetzt meine letzten Tage in Sydney in vollen Zügen genießen, bevor ich ins kalte April-Wet...

Von meinem ersten Fallschirmsprung

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Mit einem fremden Mann an meinem Rücken geschnallt, sprang, oder besser gesagt fiel, ich aus einem Flugzeug in 14.000 ft (circa 4260 Meter) Höhe. Ob ich irre bin? Vielleicht. Ob ich es nochmal machen würde? Auf jeden Fall. Es ist eigentlich verrückt. Also so richtig wahnsinnig . Dir wird also ein komplett fremder Mensch vorgestellt. Dieser Mensch hat einen Fallschirm. Plötzlich realisierst du, dass dieser Fremde, den du vor zwei Minuten kennengelernt hast, einer der wichtigsten Menschen ist, der dir je im Leben begegnen wird. Denn von ihm wird dein Leben abhängen. Er hat es wortwörtlich in der Hand. Dieser Fremde hat letztendlich nur die Aufgabe dich aus einem Flugzeug zu schubsen und aufzupassen, dass wir beide heile unten ankommen. Als ich Mozzy, meinen Superhelden, an dem Morgen traf, fragte ich ihn, wie viele Sprünge er schon gemacht habe. Er meinte: "Three." ... Ehh. Warte..Was..? Mein erster Instinkt war zu rufen "Darf ich bitte jemand andere...

Von meinem Segeltrip durch die Whitsundays

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Ich habe das neue Jahr direkt gut gestartet indem ich ins Paradies, alias Airlie Beach, geflogen bin und einen Segeltrip durch die Whitsundays gemacht habe. Ich glaube bis heute, dass ich das nur geträumt haben kann. Gebucht habe ich meine Tour bei MATADOR , einer recht jungen Company, mit einem der schnellsten Boote der Region. Die Tour versprach eine kleine Gruppe, entspannte Atmosphäre, segeln, schnorcheln und einfach eine tolle Zeit. Tja, was habe ich bekommen? Genau das! Falls jemand von euch eine Tour in den Whitsundays buchen möchte, was man definitiv tun sollte, dann kann ich diese Tour wärmstens empfehlen. Schon in der Früh brannte die Sonne und es war sehr heiß in Airlie Beach. Jap Marie, du bist in Queensland, das sind die Tropen. Die Gruppe fand sich zusammen, es wurde nicht lang gequatscht, wir haben unsere Neopren-Anzüge bekommen, es ging auf das Boot und raus auf's offene Meer. Und dieses besagte Meer hatte die schönste und zugleich unnatürlichste Farb...

Von dem Beginn des großen Abenteuers

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Jetzt ist es bald soweit. Ich werde gleich ins Bett gehen und das ist dann meine vorerst letzte Nacht in Sydney. Denn morgen geht es los. Morgen starte ich meine Reise entlang der Ostküste Australiens. Morgen ist der Tag . Jahrelang habe ich davon geträumt. Monatelang habe ich davon geredet. Wochenlang habe ich geplant und recherchiert. Und in 24 Stunden geht es plötzlich los. Der Moment ist greifbar. Endlich werde ich reisen können. Menschen kennen lernen, Neues sehen. In 24 Stunden sitze ich in einem Bus, in einem von vielen in den nächsten 2 Monaten, der mich raus aus meinem geliebten Sydney fährt und es geht los. Die Reise startet. Ich habe bisher noch keine Vorstellungen, wenige Pläne und bin einfach nur voller Vorfreude. Ich kann mir nicht vorstellen, wie aufregend die Zeit werden wird. Ich weiß, dass es manchmal nicht einfach werden wird, dass ich mich manchmal vielleicht alleine fühlen werde, aber ich weiß auch, dass dies eine einzigartige Gelegenheit ist die Welt ...